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<pre>Etliche statistische Krisenfaktoren weisen schließlich untrüglich darauf hin, dass der VfB Stuttgart dringend auf einen Aufschwung angewiesen wäre: So stellen die Schwaben etwa hinsichtlich der kassierten Niederlagen (9) und Gegentore (31) das unangefochtene Schlusslicht der Liga dar.  <p> Vor dem abschließenden Heimspiel gegen Hoffenheim fällt die Bilanz mit einem Sieg und einer Niederlage jedoch nur bedingt zufriedenstellend aus: Wird nach der Schlappe in Gladbach nun auch gegen die Kraichgauer der zweite Dreier verpasst, ist der Zug nach oben erst einmal ohne die bayrischen Schwaben abgefahren.  <p>  In den vier Liga-Spielen unter Heynckes kassierten die Bayern nur ein Gegentor — beim 3:1 in Dortmund. Zum Vergleich: In den letzten vier Liga-Spielen unter Carlo Ancelotti waren es insgesamt vier. <p> Im Zuge der im Signal Iduna Park erlittenen 0:7-Klatsche wurde den sich in einen Rausch spielenden Dortmundern der höchste Bundesliga-Sieg seit über drei Jahrzehnten gewährt. <p>  Die Frage wird sein, wie Stuttgart nun ohne jeglichen Druck, da der Klassenerhalt bekanntlich schon fixiert wurde, agieren wird?  </pre>


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<pre>Über das Gelingen der Dortmunder Saison wird dagegen schon längst nicht mehr in der Bundesliga entschieden: Hat das Team hier mit der Champions-League-Quali die unbedingte Pflicht bereits vor etlichen Wochen erfüllt, wurde mittlerweile der Gewinn des DFB-Pokals zur Krönung der Spielzeit auserkoren.  <p> Mutet die Kluft derzeit aber noch immer nicht unüberwindlich an, droht sich die Lage fortan deutlich zu verschlimmern: Das anstehende Programm dürfte wohl zur Folge haben, dass sich der erneute Einzug in den internationalen Wettbewerb schon bald endgültig erledigt hat.  <p>  Auch die Einwechslung von Top-Torschützen der Bundesliga Paco Alcacer brachte keine Wende. <p> Allerdings verlief die Vorbereitung alles andere als optimal. Die Borussen hatten mit einigen Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen. <p>  Bei den Dortmundern waren neben der großen Enttäuschung auch Durchhalteparolen zu hören. In der BayArena nehmen die Borussen den nächsten Anlauf, ihre Krise zu beenden.  </pre> 


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<pre> Die Elf von Niko Kovac kassierte in Leverkusen eine 1:3-Pleite und konnte von Glück reden, dass der BVB den Umfaller nicht völlig ausnützen konnte. Die Borussen kamen in Frankfurt über ein Remis nicht hinaus.  <p> An vorderster Front könnte Maximilian Philipp agieren, der in der vergangenen Saison — seiner ersten für den BVB — in 28 Spielen für neun Tore und fünf Assists gesorgt hatte.  <p>  Während die Bayern seit dem Trainer-Comeback von Jupp Heynckes nämlich fünf Pflichtspielsiege am Stück landeten, war beim BVB im Oktober mächtig der Wurm drin. <p>  Nun wartet mit dem Gastspiel in Augsburg eine deutlich einfachere Aufgabe, bei der der nächste Dreier fix eingeplant ist. <p>  Bayer Leverkusen war in der letzten Saison die drittbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga. Der bislang letzte Sieg in München gelang 2012 (2:1).  </pre>


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<pre> Diese fehlende Leichtigkeit bzw. Schwächephase macht sich auch bei Stürmer Kevin Volland bemerkbar. Seit nunmehr acht Liga-Spielen wartet Bayers bester Liga-Torschütze auf sein 1Saisontor.  <p> Im Mittelpunkt steht dabei naturgemäß die Titelfrage. Erst recht, weil sich der Herbstmeister aus München im Kampf um die Schale erstmals seit 2012 wieder mit einem ernstzunehmenden Konkurrenten herumschlagen muss.   <p> Da beide Mannschaften einen klaren Sieg am vorangegangenen Spieltag verbuchten, in beiden Fällen es ihnen aber auch vom Gegner leicht gemacht wurde, fällt es schwer, die jüngsten Erfolgserlebnisse einzuschätzen. <p>  Dabei reichte Werder bereits ein 37-jähriger Fußball-Opa, um den Gastgeber verdammt alt aussehen zu lassen; mit einem nicht ganz lupenreinen Hattrick setzte Claudio Pizarro seinen starken Leistungen der vergangenen Wochen nunmehr endgültig die Krone auf.  <p> Dabei ist aber nicht mehr nur bloßes Glück oder gar Zufall, dass der FC Bayern so oft in der Schlussphase trifft: Vielmehr wird es zunehmend zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung, dass der Rekordmeister unmittelbar vor dem Abpfiff ganz besonders gefährlich ist.  </pre>


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<pre> Und auch in der Saison davor, taten sich die Borussen mit dem Emporkömmling ganz schön schwer. Damals gab es für den BVB aber zumindest einen knappen 1:0-Erfolg.  <p> Die offensive (und teils defensive) Torflut hat auch unseren eigens für dieses Wochenende noch einmal reaktivierten Wett-Methusalem Oliver hellhörig werden lassen. Seine Vermutung, dass im Topspiel mindestens vier Tore fallen, ist bei Oddset für eine Qupte knapp oberhalb der 1,80er-Marke gut!  <p>  Damit hat Leverkusen ohnehin große Probleme. Lediglich die Hälfte der jüngsten 16 Elfmeter konnte im Tor untergebracht werden. <p>  Denn seit dem Aufstieg in die Bundesliga hat Union Berlin alle bisherigen fünf Gastspiele bei der Borussia verloren – und zwar mit einem Torverhältnis von insgesamt 5:17. Ihr bislang letztes Auswärtsmatch in dieser BL-Saison konnten die Köpenicker mit 4:0 bei Hoffenheim gewinnen. Davor hatte es sieben Pflichtspiel-Pleiten auf des Gegners Platz in Folge mit insgesamt 3:18 Toren gehagelt.  <p> – Jupp Heynckes spart sich sein System-Feuerwerk offenbar für den Jahreswechsel auf.  </pre>


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